5 Millionen Euro für Forschung in Köln
Die Alexander von Humboldt-Stiftung will mit einem neuen Förderinstrument international ausgewiesene Spitzenforscher für Deutschland gewinnen. Die sogenannte Humboldt-Professur ist mit 5 Mio. € dotiert und wird über 5 Jahre ausgezahlt. Nach der Nominierung durch die Universität zu Köln wird diese international hoch anerkannte Professur an Dr. Tamas Horvath verliehen, der damit die nächsten Jahre am Kölner Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD Cologne arbeiten wird. Horvath arbeitet zur Zeit als Abteilungsleiter des Department for Comparative Medicine an der Yale University in New Haven/USA. Der international ausgewiesene Neurobiologe hat grundlegende neue Prinzipien in der Regulation des Energiehaushaltes und somit der Körpergewichtskontrolle definiert. Seine Forschungen werden möglicherweise neue Therapieansätze für die weltweite Übergewichtsepidemie liefern. Darüber hinaus hat er neuartige Mechanismen in der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie den Morbus Parkinson entdeckt. Diese Arbeitsfelder passen ideal zum Wissenschaftsschwerpunkt der Universität zu Köln im Bereich der Alternsforschung. Ausschlaggebend für die Professur war neben der international ausgewiesenen wissenschaftlichen Spitzenleistung des Nominierten die Integration in den sich rasch entwickelnden Wissenschaftsschwerpunkt in Köln. Die offizielle Verleihung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Preises wird im Mai 2009 in Berlin stattfinden.
Prof. Dr. Tamas Horvath, geboren 1967, studierte Tiermedizin an der Universität für Tierheilkunde in Budapest, Ungarn (1990), promovierte in Neurobiologie an der Attila József University in Szeged, Ungarn (1999), forscht zur Zeit an der Yale Universität New Haven in den USA.