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Hungrig auf Belohnung - Insulin im Mittelhirn beeinflusst Essverhalten

08.06.2011 Label TopNews

Kölner Max-Planck-Forscher entdecken Insulin als Botenstoff in Nervenzellen des Mittelhirns und finden einen Zusammenhang zu dem Belohnungssystem

(Eine Forschungsmeldung der Max-Planck-Gesellschaft) 

Sind wir noch hungrig oder schon satt? Das Gehirn steuert das Essverhalten und drosselt beizeiten unseren Appetit, wenn der Körper genügend Energie aufgenommen hat. Seine Informationen über den Sättigungsgrad erhält es über verschiedene Botenstoffe, von denen das Insulin eine wichtige Rolle spielt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in Köln und des Exzellenzclusters CECAD der Universität zu Köln fanden nun an Mäusen heraus, dass Insulin nicht nur, wie bisher bekannt, im Hypothalamus als Signalgeber des Energiestoffwechsels wirksam ist, sondern auch in Dopamin-produzierenden Zellen des Mittelhirns. Ein Ausschalten der Insulin-Rezeptoren in diesen Nervenzellen führt zu Gefräßigkeit und Übergewicht.

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Pressemitteilung zum Download.

 

Abbildung: Dr. Christine Könner, Insulinwirkung in katecholaminergen Zellen reguliert Nahrungsaufnahme und Energiehomöostase.

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