Soapbox Science zeigt Vielfalt der Wissenschaft in Kölner City
Am Samstag, den 4. Juli 2026, gaben Wissenschaftler*innen unterhaltsame Einblicke in ihre Arbeit. Im Rahmen von „Soapbox Science“ hielten neun weibliche Forschende der Universitäten Köln und Düsseldorf am Kölner Neumarkt allgemeinverständliche Vorträge. Darunter in diesem Jahr wieder drei Forschende aus dem CECAD:
Dr. Asya Martirosyan erklärte, warum Fledermäuse so lange leben.
Dr. Nisha Hemandhar Kumar sprach über ihre Forschung zu Gehirnalterung.
Asli Nur Akaydin referierte über ihre Forschung zu den gebrochenen Herzen der Nacktmullen.
Die zahlreichen Besucher*innen konnten so unsere Wissenschaft hautnah erleben, Fragen stellen und mit Forschenden ins Gespräch kommen. Ihre „Seifenkiste“, auf der die „Soapbox Science“ traditionell abgehalten wird, bauten die Vortragenden dieses Jahr erneut vor dem Globetrotter in der Kölner Innenstadt auf.
„Soapbox Science“ ist eine internationale Aktion für Wissenschaftskommunikation, die die Sichtbarkeit von Frauen und nicht-binären Personen in der Forschung stärkt und Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich macht. Nach dem Vorbild der Londoner Speakers’ Corner verlassen Forschende den Hörsaal und treten in den öffentlichen Raum: ohne Folien, ohne technische Hilfsmittel, dafür mit viel Begeisterung für ihre Forschung und im direkten Austausch mit den Menschen vor Ort. Das Ziel dieses Formats ist es, Wissenschaft verständlich, zugänglich und interaktiv zu vermitteln und gleichzeitig vielfältige Vorbilder in der Forschung sichtbar zu machen.
Soapbox Science wurde 2011 in London gegründet und findet inzwischen in zahlreichen Städten weltweit statt. Im Rheinland wird die Veranstaltung von den drei Exzellenzclustern CECAD , ML4Q und CEPLAS sowie der Universität zu Köln, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Universität Bonn organisiert.


