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Europäische Alternsforscher fordern EU-Koordinierungs- und Unterstützungsprogramm

13.05.2026 Label 2026 Label KPA AGING

Das Bild zeigt Europa aus der Vodelperspektive mit den hell erleuchteten Städten

Europa sieht sich mit einer rapide beschleunigten Bevölkerungsalterung konfrontiert, die zu Multimorbidität und hohen Gesundheitskosten führt. In einem in „ScienceDirect“ veröffentlichten Paper fordern Björn Schumacher, Oliver Cornely und weitere namenhafte Wissenschaftler aus dem Bereich der Alternsforschung die Einrichtung eines EU-Koordinierungs- und Unterstützungsprogramms für Gesundes Altern und Langlebigkeit.

Wie die Wissenschaftler betonen, belasten alterungsbedingte Krankheiten das Gesundheitssystem enorm. Die europäische Forschungszusammenarbeit zum Thema Altern könnte eine führende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderung spielen. Die Verlängerung der gesunden Lebensspanne im Alter würde nicht nur die Lebensqualität in Europa verbessern, sondern auch das Gesundheitssystem entlasten. 

Während die Europäische Union bisher stark in die krankheitsspezifische Forschung investiert, fehlt es derzeit an einem speziellen Koordinierungs- und Unterstützungsrahmen, der die biologischen, sozialen und systemischen Faktoren des Alterns systematisch über Krankheiten, Sektoren und Mitgliedsstaaten hinweg berücksichtigt.

Wichtige Maßnahmen könnten die Förderung interdisziplinärer Forschung, die Entwicklung gemeinsamer Standards und Biomarker, die Stärkung des Datenaustauschs und die Schaffung eines europäischen Ökosystems für gesunde Langlebigkeit umfassen.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

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